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Diese Person kommt im Buch Krabat vor.

Pumphutt war ein wendischer Mühlknappe und konnte zaubern.

In Krabats zweitem Jahr auf der Mühle im Koselbruch erzählte Andrusch zu Ostern den anderen Mühlknappen von Pumphutt.

In der Geschichte besuchte er die Obermühle von Schleife, deren Müller sehr geizig war und seinen Mühlknappen und seinem Lehrjungen kaum Nahrung gab. Pumphutt half ihm aus und stellte eines Mittags den Müller zur Rede. Er hielt die Mühle an, gab sich zu erkennen und wies den Müller an, was seine Leute bekommen sollten. Nachdem der Müller geschworen hatte, dass er sich an die Liste halten würde, hob Pumphutt den Bann auf und ging.

Einige Zeit später kam er auf die Mühle im Koselbruch und wollte vom Meister etwas zu Essen und zu Trinken und ein Quartier für die Nacht, was der Meister verweigerte. Er tat so, als wolle er Hunde auf ihn hetzen, aber Pumphutt wusste, dass er keine Hunde hatte.

„Das mit den Hunden kannst du dir sparen - ich weiß, dass du keine hast.“
— Pumphutt zum Meister

Die Mühlknappen kamen dazu und sahen einen Kampf. Pumphutt spuckte eine rote Maus, der Meister eine schwarze. Als die schwarze Maus die rote beißen wollte, verwandelte Pumphutt die beiden in Kater, die sich gegenseitig angriffen. Der Meister verwandelte die Kater in Hähne und nach kurzer Zeit gelang es dem roten Hahn, den schwarzen in die Flucht zu jagen. Nun musste der Meister Pumphutt zum Essen einladen.

Als Rache ließ der Meister die Mühlknappen Nachts arbeiten, wo sie nicht zaubern konnten und ihnen die Arbeit schwerfiel. In einer Neumondnacht im September kam der Herr Gevatter und die Mühlknappen arbeiteten für ihn. Dabei brach der Lehrjunge Witko zusammen. Michal wollte ihm helfen, der Meister schlug mit der Peitsche nach ihm, aber der Herr Gevatter verbot es ihm. Die restliche Nacht musste der Meister an Witkos Stelle arbeiten und Michal brachte Witko ins Bett. Danach durften die Mühlknappen wieder tagsüber arbeiten.

PersönlichkeitBearbeiten

Er war ein großer Zauberer, blieb aber ein einfacher Müllerbursche, weil er keine Lust hatte, etwas Anderes zu tun.

AussehenBearbeiten

Pumphutt war groß und dürr. In einem Ohr trug er einen goldenen, schmalen Ohrring, der kaum zu sehen war, wenn er nicht in der Sonne aufblitzte. Außerdem hatte er einen Hut mit einer breiten Krempe und einem spitzen Kegel, von dem sein Name kam. Er sah ungefähr 40 Jahre alt aus. Seine Hautfarbe war zigeunerhaft dunkel und er trug ein Handbeil im Gürtel.

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Sein Name kommt von einer Sage aus der Oberlausitz.

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