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Tonda war der Altgesell auf der Mühle im Koselbruch.

BiografieBearbeiten

Vorheriges LebenBearbeiten

Tonda war seit vielen Jahren auf der Mühle. Er liebte ein Mädchen namens Worschula, aber der Meister fand ihren Namen heraus und sie starb. Sie wurde auf dem Friedhof von Seidewinkel begraben.

Krabats Ankunft und erste Zeit auf der MühleBearbeiten

Nachdem der Meister Krabat in die Schlafkammer gebracht hatte, stellte Tonda ihm die anderen Mühlknappen vor.

In seiner ersten Zeit auf der Mühle ließ der Meister Krabat hart arbeiten. Einmal legte Tonda ihm die Hand auf. Sofort war Krabat nicht mehr erschöpft. Tonda bat ihn, den Meister und Lyschko nichts davon merken zu lassen.

Das Mal der Geheimen BruderschaftBearbeiten

Zur Osternacht schickte der Meister die Mühlenknappen aus, sich das Mal der Geheimen Bruderschaft zu holen. Tonda kam mit Krabat zusammen. Die Beiden gingen zu Bäumels Tod und wachten dort am Feuer. In der Nacht war Tonda zuerst schweigsam, aber dann erzählte er Krabat die Geschichte von Worschula.

Am Morgen brachte Tonda Krabat den Drudenfuß bei und sie schrieben ihn sich gegenseitig auf die Stirn. Danach kehrten sie zurück zur Mühle und mussten sich unter ein Ochsenjoch beugen. Nun ließ der Meister sie hart arbeiten, bis sie sich den Drudenfuß von der Stirn geschwitzt hatten.

Der Herr GevatterBearbeiten

In der nächsten Neumondnacht kam der Herr Gevatter zur Mühle und die Mühlknappen mussten für ihn mahlen. Tonda erklärte es Krabat, der sich wunderte.

Später im JahrBearbeiten

Einmal ging Tonda mit Krabat und Andrusch auf den Viehmarkt in Wittichenau und sie verkauften Andrusch, der sich in einen Ochsen verwandelt hatte, an Ochsenblaschke, einen Viehhändler aus Kamenz. Tonda bekam 30 Gulden dafür und behielt Andruschs Kopfstrick, damit Andrusch sich wieder zurück verwandeln konnte und mit ihnen zur Mühle zurück konnte.

Im Oktober ging Tonda mit Krabat und Staschko zum Torfstechen und Krabat wollte Pilze suchen, hatte aber kein Messer. Tonda lieh ihm sein Messer. Krabat sah, dass die Klinge schwarz war, als Tonda sie aufklappte, doch als Krabat sie aufklappte, war sie blank und unverfärbt. Er fand aber nur Pilze, die Staschko für kurze Zeit herbeizauberte und die dann verschwanden. Als sie zur Mühle zurückkehrten, schenkte Tonda Krabat als Andenken sein Messer und erklärte ihm dessen besondere Eigenschaft: Wenn seinem Besitzer ernste Gefahr drohte, verfärbte die Klinge sich schwarz.

TodBearbeiten

Im Winter bekamen alle Mühlknappen schlechte Laune und Krabat fragte Tonda, was sie hatten. Er antwortete ihm, dass sie Angst hatten, sagte aber nicht, wovor. Als Krabat am Silvesterabend "Gute Nacht" sagte, wurden sie wütend und warfen Schuhe nach ihm. Tonda fing einen Schuh ab und gebot ihnen, Krabat in Frieden zu lassen. In der Nacht wachte Krabat auf und merkte, dass auch die anderen Mühlknappen wach lagen. Er hörte einen Schrei und wollte zur Tür hinaus, aber sie war verschlossen. Juro brachte Krabat wieder zu Bett.

Am nächsten Morgen fanden sie Tonda tot und der Meister war verschwunden. Juro versorgte Tonda und die Mühlknappen begruben ihn auf dem Wüsten Plan. Krabat wollte ein Vaterunser beten, konnte es aber nicht.

Nach Tondas TodBearbeiten

Ein paar Tage später kam ein neuer Lehrjunge namens Witko auf die Mühle und bekam Tondas Schlafplatz und seine Kleider, während Hanzo den Posten des Altgesells übernahm. In einem Traum fragte Krabat Tonda, wem er vertrauen konnte. Tonda antwortete, Krabat könne dem ersten vertrauen, der seinen Namen rufen würde.

Als Krabat aufwachte, standen Michal und Juro an seinem Bett, wussten aber nicht, wer ihn zuerst gerufen hatte. Krabat fragte von da an Michal um Rat, weil er wusste, dass Juro dumm war und davon ausging, dass Michal ihn zuerst gerufen hatte.

In Krabats drittem Jahr auf der Mühle half er dem neuen Lehrjungen Lobosch, so wie Tonda ihm geholfen hatte. Juro vertraute ihm an, dass er eigentlich nicht dumm war und dass der Meister einen Pakt mit dem Herrn Gevatter hatte, durch den er jedes Jahr einen Mühlknappen opfern musste, um nicht selbst zu sterben. Die Liebe eines Mädchens, das ihren Geliebten freibitten und eine Probe bestehen würde, könnte die Mühlknappen befreien, sie könnten dann aber nicht mehr zaubern. Krabat wagte die Probe mit der Kantorka und sie bestanden sie.

PersönlichkeitBearbeiten

Er war ruhig und freundlich. Selbst als Rabe sprach er gelassen und wohlbedacht. Als im Winter alle Mühlknappen schlechte Laune hatten, blieb er besonnen und freundlich, kam Krabat aber eine Spur trauriger vor als bisher, obwohl er sich Mühe gab, es niemanden merken zu lassen.

AussehenBearbeiten

Er war stattlich und hatte eisgraue Haare. Von seinen Augen ging ein großer Ernst aus. Seinem Gesicht nach schien er noch keine 30 zu sein.

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Im Buch wird Worschula nur erwähnt, während im Film von 2008 gezeigt wird, dass die Mühlknappen den Bewohnern eines nahe gelegenes Dorfes bei einem Überfall zu Hilfe kommen und Tonda dabei Worschulas Namen verrät.
  • Im Buch hat er graue Haare und im Film blonde.

SchauspielerBearbeiten

Jahr Film/Fernsehserie Schauspieler/Synchronsprecher
2008 Krabat (2008) Daniel Brühl

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